Schiebetor FAQ & Hilfen

  • Sofern noch nicht bekannt, ermitteln Sie das Gewicht Ihres Tores.
  • Als Planungshilfe hierfür können Sie die folgende Tabelle verwenden:
    Materialgewichte von Platten und Massivholzplatten, alle Werte in kg je Quadratmeter (berücksichtigte Holzfeuchte von ca. 8%) Die Tabelle dient nur zur Orientierung, alle Angaben ohne Gewähr. Zudem sollte beachtet werden, dass das Tor folgende Mindeststärke für den jeweiligen Schienentyp aufweist, damit für die Anschraubplatte genügend Material zur Montage vorhanden ist: Typ 10 min. 30 mm / Typ 30 min. 35 mm / Typ 40 min. 40 mm / Typ 50 min. 45 mm.
  • Wenn Sie das Gewicht ermittelt haben, können Sie den Typ wählen:
    (Alle Zubehör-Teile müssen den gleichen Typ aufweisen, damit sie zueinander passen)
    Typ 10: bis 80 kg Türgewicht
    Typ 30: bis 180 kg Türgewicht
    Typ 40: bis 400 kg Türgewicht
    Typ 50: bis 750 kg Türgewicht
    Typ 60: bis 1200 kg Türgewicht
    Typ 70: bis 2000 kg Türgewicht
  • Die Laufschiene sollte mit Hilfe der Muffen alle 750 mm befestigt werden. Z.B.:
    Laufschiene 2 m = 4 Muffen / Laufschiene 3 m = 5 Muffen / Laufschiene 6 m = 9 Muffen
  • Eine Laufschienenbefestigung ohne passende Muffen, ist grundsätzlich nicht zu empfehlen.
    Ist dies jedoch aus Platzgründen unvermeidlich, kann die Laufschiene auch bauseits gebohrt, gesenkt und dann mit passenden Schauben und Dübeln angebracht werden. Hierbei ist es wichtig, dass der Schraubenkopf innerhalb der Schiene komplett gesenkt wird, damit der Rollapparat auf seinem Laufweg nicht behindert oder gar gestoppt wird. Die Befestigung sollte in diesem Fall mindestens alle 500 mm erfolgen.
  • Der Türstopper sorgt für einen sauberen Abschluss Ihrer Schiebetür.
    Er wird so montiert, dass der Rollapparat gestoppt wird kurz bevor das Tor gegen die Wand fährt. Das schont Ihr Tor und sorgt für eine lange Lebensdauer der Konstruktion.
  • Setzt man mehr als zwei Rollapparate je Tor ein, fängt das Tor an zu kippeln oder die Kugellager in den Laufrollen werden ungleichmäßig belastet, wodurch diese platzen können. In beiden Fällen ist ein unruhiger Lauf oder defekt der Beschläge die Folge.
  • Die Rollapparate bzw. die Anschraubplatten oder Laschen sollten an der Oberkante des Torblatts 1/6 der Torbreite angebracht werden. Siehe Abbildung:
  • Bei den Typen 10 und 30 besitzen die Anschraubplatten ein gekröpftes Gewinde an der Unterseite, auf Grund der geringeren Materialstärke der Platten. Hierfür ist je eine Bohrung an der Oberkante des Torblatts vorzunehmen. Maßgeblich ist das Maß „o“ in der jeweiligen Maßtabelle (s. Artikel 3493 oder 3011). Beispielabbildung Typ 30: Die restlichen Typen ab Größe 40 können plan aufgeschraubt werden und besitzen keine Kröpfung.
  • Hierbei sollten vor allem die Stärke der Torblätter sowie die Wahl der passenden Befestigung beachtet werden,damit das Projekt realisiert werden kann. Im Folgenden finden Sie eine Abbildung, die Ihnen bei der Auswahl hilft:
  • Die Montage einer unteren Führung sollte immer erfolgen, da das Tor sonst anfängt zu pendeln und dann unruhig laufen würde. Das Pendeln kann durch das manuelle Öffnen und Schließen des Tores oder durch eine Windböe verursacht werden und führt im schlimmsten Fall dazu, dass sich die Rollapparate in der Schiene verkeilen.
  • Zur Montage gibt es viele verschiedene Möglichkeiten:

    a) Führungsschiene mit Führungsrolle

    b) 2 Führungsrollen

    c) Führungsschiene an jedem Tor, 2 Führungsrollen

    d) 2 Türen parallel mit Führungsschiene
  • Die Laufschienen sind mit einer Sendzimirverzinkung mit zusätzlicher Zink-Magnesiumschicht veredelt.
  • Die Vorteile im Überblick: • Ausgezeichnete Korrosionsschutzwirkung • Fähigkeit zur „Selbstheilung“ an Schnittkanten und bei Kratzern • Verlängerte Lebens- und Nutzungsdauer der Produkte • Einsparung wertvoller Ressourcen • Umweltfreundliche und energieeffiziente Produkte
  • Das Zubehör wie z.B. Muffen und Rollapparate weisen eine Galvanische Verzinkung auf.